European Kalmia Society - Gestaltung

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Kalmien und Blumenhartriegel (Cornus kousa) haben gleiche Bodenansprüche. Im Garten sind sie ideale, farblich zusammen passende Partner.
Bild: Julia Westhoff

Die Kalmie hat durch seine immergrüne Belaubung das ganze Jahr über eine dekorative Wirkung in Parks und Gärten. Die große Blütenfülle steigert im Frühsommer seine Attraktivität erheblich.
Ähnliche Standortansprüche und eine optimale Ergänzung in der Blütezeit lassen Kalmien zu idealen Partnern von Rhododendron und anderen Ericaceae werden.
Kalmien sind bei der Gartengestaltung sehr vielfältig einsetzbar. Da sie zierlicher sind als die meisten großlaubigen Rhododendron, sind sie auch für kleinere Gärten gut geeignet. Entsprechend gruppiert, wirken die meisten Sorten des Berglorbeers auch in größeren Gärten und in Parkanlagen nicht verloren. Deshalb sollten Kalmien in der Landschaftsarchitektur unbedingt zu den bevorzugten Pflanzen gehören. Hier ein paar Beispiele für die vielseitige Verwendung.
Kulissenpflanzung
Verschiedene Kalmien-Sorten lassen sich sehr gut als Hintergrundbepflanzung für Blütengehölze oder Stauden verwenden. Dabei sollte lediglich darauf geachtet werden, dass sich die Blütenfarben harmonisch ergänzen oder dass die Blütenzeitpunkte deutlich voneinander abweichen. Das monochrome Grün der Belaubung und die zierlichen Blätter können dabei geschickt als Gestaltungselement eingesetzt werden. Einige Kalmiensorten, besonders die gebänderten, bilden gerade in der Fernwirkung ein ungewöhnliches Muster.
Hecken
Kalmien sind sehr gut schnittverträglich, die kleinen Blätter wirken durch den Schnitt nicht zerhackt, der langsame aber regelmäßige Zuwachs lässt sich gut bändigen und die immergrüne Belaubung bietet das ganze Jahr hindurch Schutz.
Solitär
Der einzigartige Knospen- und Blütenbau, der entfernt an Edelsteine erinnert, macht die Kalmie zu einer sehr interessanten Pflanze. Gerade in der Nähe von Sitzplätzen oder in Eingangsbereichen laden die unterschiedlichen Blühstadien zum täglichen Beobachten ein. Frei stehende Pflanzen sind zumeist recht kompakt und dicht verzweigt, ohne jedoch zu massiv oder plump zu wirken.
Begleitpflanzen
Kalmien sind für eine Vielzahl von Gehölzen und krautigen Pflanzen ideale Partner. Entscheidend dabei ist in erster Linie, dass die Ansprüche an den Standort ähnlich sind. Vorsicht ist geboten bei Pflanzen, die gleichzeitig blühen und rote oder orange Blütenfarben haben. Alle anderen Blütenfarben lassen sich jedoch wunderbar mit Kalmien kombinieren. Vor Nadelgehölzen kommen Kalmienblüten besonders gut zur Geltung. Auch in Kombination mit rötlichbraunen Steinen oder Mauern können gute gestalterische Aspekte erzielt werden.